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Wetter heute

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wetter heute

Die folgenden Grafiken vermitteln einen ersten  Eindruck über die heutigen Wetter- und Flugbedingungen. Dazu dienen eine aktuelle Wetterkarte, eine Bodenwindprognose, eine Böen-Prognose, eine 850m-Windprognose, eine 1500m-Windprognose, eine komplexe Wetterkarte, sowie Grafiken zur Thermikprognose.

HINWEIS: Bei den Karten immer auf die angegebene Gültigkeit achten. Bei Zeitangaben in der Weltzeit UTC muss man für unsere Region im Winter 1 Stunde, bei Sommerzeit 2 Stunden dazu addieren. Mehr regionale Wetterinfos gibt es bei den Wetter-Links.

Die Wetterlage
(mehr Hirlam-Karten bei der Wetterzentrale)
Sembach-Analyse

Bodenwind (mittags)
(mehr Bodenwind-Karten bei Windfinder)
Windfinder-Prognose

Böen-Maxima
(mehr GFS-Karten bei der wetter3.de)
Böen-Maxima

850m Wind
(mehr GFS-Karten bei der wetter3.de)
Höhenwind 850m

1500m Wind
(mehr GFS-Karten bei der wetter3.de)
Höhenwind 850m

Komplexe Wetterkarte
(mehr solcher Karten bei Wetter3)

Fronten
Diese Karte steckt voller Infos. Es lohnt sich, sie etwas genauer zu studieren:

  • Weiße Linien sind Isobaren. Sie zeigen die Verteilung des Bodendrucks.

  • Schwarze Linien sind Isohypsen. Sie zeigen die Druckverteilung in der Höhe (500 hPa).

  • Die blau-grauen Farbflächen zeigen die rel. Feuchte in etwa 3000 Meter Höhe. Graue Bänder (hohe Feuchtigkeit) sind häufig Hinweise auf Fronten, die meistens mit Niederschlag verbunden sind.
    Übrigens: Blaue Flächen bedeutet nicht, dass es dort wolkenlos ist!
    Der Himmel dort kann auch von niedrigeren Cumulus-Wolken oder Hochnebel bedeckt sein.
  • "o" und "+"-Zeichen sind Hinweise auf Regen bzw. Schnee. Die Symbole sind rot, wenn es sich um  konvektiven Niederschlag handelt, der durch Hebungsprozesse verursacht wird.



Thermikprognose
(mehr solcher Karten bei rasp.linta.de)

Nutzbare Thermikhöhe
Cumulus-Wolkenbasis
Diese  beiden Grafiken  basieren auf einem  speziell für Thermikflieger entwickelten Wettermodell  namens RASP  (Regional Atmospheric  Soaring Prediction). Sie liefern eine gute Einschätzung dafür, wo in Deutschland gute Thermik zu finden ist (Basishöhe).

Wichtig: Erst die obigen Grafiken zur Wetterlage, Höhenwindstärke, Niederschlag und Bewölkung  im mittleren Wolkenstockwerk checken! Nur wenn dort alle Bedingungen für eine  Thermikentwicklung sprechen, sind die nebenstehenden Grafiken überhaupt  aussagekräftig.

Die obere Grafik zeigt die Höhe (MSL), bis wohin aufsteigende Thermikblasen gemäß der lokalen Temps für Flieger nutzbar sein sollten, bevor der Auftrieb zu schwach wird. Für diesen Wert ist allerdings weder der "saugende" noch der "deckelnde" Einfluss von Wolken berücksichtigt.

Darum muss man stets auch die zweite Grafik anschauen. Sie zeigt, in welcher Höhe (MSL) die Wolkenbasis von thermisch erzeugten Cumuli liegt.

Graue Flächen stehen für Regionen ohne Cumuli (möglicherweise Blauthermik). Dort gilt als erfliegbare Basishöhe das Ergebnis der oberen Grafik.

Für alle farbigen Flächen der zweiten Grafik gilt wiederum die Wolkenbasis als Grenze meines thermisch nutzbaren Luftraums (egal ob in der oberen Grafik die nutzbare Thermikhöhe darüber oder darunter angegeben ist.

Zeigt die obere Grafik deutlich größere Thermikhöhen als die Wolkenbasis, so ist das ein Hinweis auf eine labil geschichtete Atmosphäre.  An solchen Tagen wird man mit kräftiger Wolkenthermik rechnen können, aber auch der Gefahr von Überentwicklungen.
Prognose-Temp für Mendig um 12 UTC
Prognosetemp Mendig heute 12 UTC
Der Temp zeigt die prognostizierte Luftschichtung über Mendig. Dieser Standort ist repräsentativ für den Großraum Eifel und die Fluggebiete des DGC. Die gestrichelte Linie beschreibt die Temperaturentwicklung eines aufsteigenden Luftpaketes und zeigt am Ende der geraden Phase die Höhe der zu erwartenden Basis. Das Ende der gekrümmten Phase zeigt die  Maximalhöhe der Wolkenausdehnung und liefert Hinweise mögliche Schauerwolken (wenn in der Höhe <-20°C) oder Gewitterwolken (-40°C).


Wir danken Georg Müller ( Wetterzentrale.de ), Rainer Behrendt  (wetter3.de ), Oliver König ( Windfinder.com ) und Hendrik Hoeth (rasp.linta.de), die uns freundlicherweise die Übernahme von Grafiken aus ihrem Angebot auf die DGC-Internetseiten ermöglicht haben.

 

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Stand: 27. Februar 2005