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Windenschlepp in Hohen Unkel, eines unserer Gelände
Ein Teil unserer recht aktiven Motorschirm-Fraktion
Drachenflugtrainig am Haardskopf: 

In den DGC-Geländen gibt es für Drachenflieger gute Möglichkeiten

Wir bauen uns einen neuen Startplatz 
an der Ahr
Zusammen mit den Skifahrern pflegen wir den Krausberg
Rettungsgeräte werfen in der Sporthalle Waldbreitbach
und das anschließende Packen unter Aufsicht von Fluglehrer 
Peter Nitsche
Schnuppertag am  Übungshang
in Siegen
Windenschlepp-
schulung
in unserem Schleppgelände Hohenunkel / Bruchhausen
Schnupperkurs am Übungshang in Rodenbach
 Groundhandling auf der Mönchsheide

März 2008

 

 

 

          
"Grill and Fly" in Hohenunkel

September 2008

Samstag, 20. September. Unkel am Rhein, aus der Gleitschirm-Perspektive

 

Mal „von hinten“ betrachtet...

Thermik gab es kaum, aber die Stimmung war trotzdem blendend, denn „Lustwart“ Reinhard Palm hatte zusammen mit Sonja Bartelt und einigen anderen Helfern eine tolle Grillparty auf der Wiese organisiert. Zur Party kamen nicht nur die Piloten, sondern auch Freunde und Freundinnen, die sich sonst diesen Sport lieber vom Boden aus anschauen.

Was für ein Wochenende! Am Samstag bei Sonne und feinstem Ostwind flog alles, was der DGC ohne Motor in die Luft bringen kann: Gleitschirme Solo und Tandem natürlich, aber Hartmut durfte endlich auch mal wieder einen Drachen in den Äther schleppen. Wir flogen bis zum Sonnenuntergang. Insgesamt 65 Starts standen abends im Windenbuch. 

 

Die letzten Piloten waren noch in der Luft, da wurden schon die ersten Würstchen vom Grill gefischt.

 

Am Sonntag begann es verhalten. Der Himmel blieb zunächst bedeckt und am Anfang konnte auch der Wind sich nicht entscheiden, aus welcher Richtung er eigentlich kommen wollte. Sollten wir die Winde umbauen und damit die Windprognose ignorieren? - Versuch macht kluch. Nach dem Umbau war sofort klar: Bingo, so rum ist es richtig. Von da an ging es mit hoher Start-Frequenz munter weiter. Da es weniger Piloten waren als am Tag zuvor, kamen Unerschrockene wie Gunther Gabriel gut und gerne auf zehn Starts. Abends kam dann sogar die Sonne noch raus und bescherte den letzten Piloten einige schwächliche Thermik-Püpse. Bilanz: ein rundum gelungenes Wochenende mit vielen schönen Gleitflügen in einer bezaubernden Landschaft und eine tolle Grillparty für kälteresistente „Harteier“ (Ausdruck von Bettina Stang ).

 

 

 

Weitere Fotos gibt es hier

 

 

Gleitschirmflug meets Segelflug  

Der DGC Siebengebirge nutzt in den Wintermonaten den Segelflugplatz Mönchsheide für den Windenschlepp. Im Sommer ist das kaum möglich, weil dann die Segelflieger selbst dort ihre Winde laufen haben und ein Parallelbetrieb von Segel- und Gleitschirmflug am Platz nur schwer koordinierbar erscheint. Doch die Grenzen sind nicht starr: Am Wochenende 25./26 April 2009. April trafen sich beide Vereine erstmals, um sich in der Praxis ein wenig zu "beschnuppern" und so mehr Verständnis und Einsicht in die typischen Eigenheiten der anderen Flugsportform zu gewinnen.

 

Markus Geisen, Ausbildungsleiter Segelflug auf der Mönchsheide, erklärt die Steuerung eines Dreiachsers. Foto: Markus Scheid.

Wenn Segelflieger davon sprechen, dass Gleitschirme wegen ihrer Langsamkeit für sie nur wie "Teebeutel" als quasi stehende Hindernisse in der Luft hängen, rührt das zwar erst einmal an die Ehre der Tuchpiloten. Doch wer einmal mit einem Segelflugzeug mit über 100 Sachen über die Landschaft gebraust ist und im Landeanflug erlebt hat, wie viel Raum so ein Flieger noch braucht, um sicher zu Erde zurückzukehren; und wer im Gegenzug mal am Gleitschirm hing und mitbekam, dass man mit so einer Tüte nicht einfach mal einen Bart verlässt, um fünf Kilometer weiter die nächste Wolke anzusteuern, der wird in Zukunft wohl mit offeneren Augen für die Bedürfnisse der anderen durch die Lüfte gleiten.

 

Fluglehrer Hans (stehend) plaudert mit seinem Passagier, DGC-Chef Markus Scheid. Foto: Klaus Geitner.

Nicht nur in diesem Sinne war das Treffen ein voller Erfolg. Am Samstag stiegen fast 20 DGC-Piloten einmal in einen Doppelsitzer-Segelflieger um, ließen sich rasant in nur 30 Sekunden gen Himmel schleppen und flogen eine kleine Platzrunde. Am Sonntag waren die Vorzeichen dann umgekehrt: Die Segelflieger hängten sich vorne am Gleitschirmtandem ein und erlebten so fliegerische Freiheit ganz ohne Plexiglaskanzel. Ein stimmungsvoller Grillabend am Samstag rundete das Event noch ab.

 

Entspannter Grillabend mit den Segelfliegern auf der Mönchsheide. Foto: Klaus Geitner.

 Weitere Fotos findet Ihr hier

 

Fliegerfest an der Mosel – so schön wie diesmal war’s noch nie

Ende August war das traditionelle Fliegerfest der Clubs DGC Siebengebirge und der Fliegerfreunde Rhein-Mosel-Lahn in Lasserg. Tolles Wetter sorgte für gute Stimmung, auch wenn am Sonntag der stramme und böige Ostwind die Flugambitionen stark eindämmte. Immerhin konnte am Samstag bei sehr schwachem Wind viel geflogen werden. Trotz NW-Wind wurde da sogar nicht nur an den zwei Winden, sondern auch am Hang gestartet (SO), um über der Mosel in der Thermik aufzudrehen. Die Wolken zogen gut.

Lasserg 2009: Starten am Hang und an der Winde. Foto: Frank Spingies

Trotz des großen Fliegerandrangs gab es an beiden Tagen keine größeren Unfälle. Einige "sehenswerte" Starts waren ebenso dabei wie eine Hanglandung im Busch wegen missachteter Vorflugregeln. Der Rettungshubschrauber flog allerdings nur ein, weil ein Gast eine Wespe verschluckt hatte und sein Hals zuschwoll. Doch auch das ging glimpflich aus.

 

Die hohe Kunst des Starkwindfliegens. Pilot: Kurt Vorraber

 Der Groundhandling-Funcup am Sonntag konnte wegen des böigen Windes nur in einer von zwei Disziplinen durchgeführt werden: Rennen mit aufgezogenem Schirm, Luftballon bis zum Platzen aufblasen, und mit gerafftem Schirm wieder zurück. Der Geschicklichkeitsparcour mit Über-Bank-Klettern fiel aus.

 

Fun-Cup-Training im Gegenlicht.

 Wie erfolgreich Lasserg mittlerweile ist, zeigt sich auch am wachsenden Zuspruch der Hersteller. Dieses Jahr sah es rund um den Startplatz fast schon aus wie auf einer kleiner Gleitschirmmesse. Schirme von Advance, Airwave, Gradient, Niviuk, Swing, Paratech, Skywalk, Team5, Sol und Ozone waren an den Ständen zum Probefliegen zu bekommen. 

Testen, testen, testen...

 In der Bilanz zeigt sich einmal mehr: Lasserg ist ein tolles Fest, dessen besondere Qualität und Attraktion letztendlich weniger im Fliegen als im großen Treffen der Piloten (samt großer Campingrunde und Grillabend) liegt. 

Die Grillfete dauerte, bis einer mit dem Auto am Lichtkabel den Stecker zog. Schön war’s.  

Lasserg 2009 – Das Video

 findet Ihr hier: http://www.dgc-siebengebirge.de/lasserg-2009-video.htm.

 

DGC-Siebengebirge im Fernsehen

Der WDR hat in seiner Reihe „Wunderschön“ eine sehenswerte Sendung über das Siegengebirge ausgestrahlt. Darin sind auch einige sehr schöne Szenen aus unserem Verein enthalten. Hier gibt es den Link dazu:

http://www.wdr.de/themen/global/webmedia/webtv/getwebtv.phtml?ref=600036

Um dann schnell zum Beitrag über den DGC-Siebengebirge zu gelangen, links bei "Themen" auf "von Mythen, Legenden und Drachen" klicken.

 

Rettertraining in Bad Honnef

 Im Herbst und vor Saisonbeginn im Frühjahr trainiert der DGC Siebengebirge den Umgang mit dem Rettungsfallschirm in der Turnhalle in Bad Honnef. Alexander Lepges hat dazu am 1. November eine tolle Fotostory geschossen. 

Fluglehrer Peter Nitsche berichtet über Erfahrungen mit Rettungsfallschirmen aus seiner Unterrichtspraxis.

 

Der Flugsimulator wird an den Ringen der Turnhalle befestigt und der Pilot wird mit seinem eigenen Sitzgurt in den Simulator eingehängt.

 

Schwere Turbulenzen – simuliert durch heftiges Schwingen und Verdrehen des Piloten.

 

Auf das Kommando „jetzt!“ muss der Pilot den Rettungsfallschirm aus dem Container ziehen und gezielt in den „freien Luftraum“ (das ist eine vorab festgelegte Ecke der Turnhalle) werfen.

 

Lüften des Fallschirms. Alle Piloten hoffen, dass sie dieses Bild nur in der Turnhalle zu sehen bekommen… In Luftnot aber (z.B. nach einem Zusammenstoß) signalisiert dieses Bild: gerettet.

 

Wer dazu ausgebildet ist, packt seinen Retter selbst

 

Man kann den Fallschirm aber auch vom Fachmann, der in diesem Fall eine Fachfrau ist, packen lassen. Alle Fotos: Alexander Lepges.

       
 

 

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